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Passoni – Handgemachte Rennräder

Passoni – Handgemachte Rennräder

Die Liebe zum Detail und das Bewusstsein, die besten maßgeschneiderten Rennräder der Welt zu bauen, stehen im Mittelpunkt der Kultur von Passoni. Sie verwenden ausschließlich die hochwertigsten Legierungen beim Verschweißen der Rohre per Vakuumschweißverfahren. Es dauert einen ganzen Tag, um die Rohre zu schneiden und den Rahmen zu schweißen, und dann zwei weitere Tage, um diesen Rahmen zu schleifen und zu polieren. Trotz dieses arbeitsintensiven Prozesses schaffen sie es, 400 Fahrräder pro Jahr zu produzieren und die Wartezeit der Kunden mit nur 18 Monate relativ gering zu halten.

Luciano Passoni, der Schöpfer der weltweit begehrtesten Fahrräder mit Titanrahmen, wurde in Bernareggio bei Mailand geboren und wuchs dort auf. Radrennen waren eine seiner Lieblingsbeschäftigungen in seiner Kindheit und sind fest in seiner Mentalität verankert. Die Idee zu einer eigenen Firma, die Rennräder herstellen sollte, kam ihm, als er einen speziell angefertigten Rahmen von Amelio Riva sah, der sehr seltsam geformt war. Luciano wollte sich mit Amelio zusammentun, aber das klappte nicht, also schickte er seinen Sohn Luca zu Amelio, um mit ihm das Design und die Entwicklung von Titanrahmen zu erlernen. Nach fünf Jahren wurde der erste erfolgreiche Passoni-Prototyp 1989 auf der EICA-Messe in Mailand vorgestellt, und 23 Jahre später hat Passoni eine weltweite Fangemeinde.

Heute haben Lucianos Witwe Silvia Gravi und der Banker, Biker und Geschäftspartner Matteo Cassina den Lenker von Passoni übernommen und das Geschäft zu neuen Höhenflügen gebracht. Wir fragten Matteo nach der „Alpen-DNA“ der Rennmaschinen von Passoni und er antwortete schlicht: „Was glauben Sie, warum wir um 16 Uhr schließen? Die Jungs wollen nach der Arbeit Rad fahren!“

Für alle Fahrradenthusiasten unter Ihnen ist unsere Empfehlung für Radsport, Stil, Leidenschaft, Tipps und eine gute Lektüre definitiv das Rouleur Magazin und die Rouleur Website.

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